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Digital Marketing

7 faszinierende Digital Marketing Statistiken, die ich diese Woche gesehen habe

Was so sicher wie das Amen in der Kirche ist, sind die wöchentlichen Studien und Statistiken, welche von unterschiedlichen Anbietern, Unis und Behörden rund ums Digital Marketing veröffentlicht werden. Hier eine Zusammenfassung von Studien, denen ich in den letzten Tagen begegnet bin.

Die Internetsuche nach iPads hat gegenüber dem Vorjahr um 1,2-Mal zugenommen

Den Anfang mache ich mit der Studie von Hitwise. Diese zeigt auf, was Eltern von schulpflichtigen Kindern im Internet suchen.

Sind die Kinder zwischen 6 und 11 Jahren, so haben die Eltern insbesondere nach iPads (1,2-Mal mehr als im Vorjahr) gesucht. Eltern von Kindern zwischen 12 und 17 Jahren haben hauptsächlich nach Marken-Kleidern gesucht. In der Hitwise-Studie waren insbesondere Gucci Gürtel, Net Rucksäcke und Yeezys von Kanye West gefragt.

Bei jungen Erwachsenen, welche ein Studium absolvieren war das Interesse an Mode niedrig. Dafür das Interesse an Technologien wie Nintendo Switch und Apple Watch sehr hoch.

Grundschule (6 bis 11 Jahre)

Oberstufe (12 bis 17 Jahre)

Studenten

 

Mehr als die Hälfte der Briten verwenden einen Ad-Blocker

In einer Umfrage von Affilinet wurden 2’000 britische Erwachsene befragt und dabei festgestellt, dass mehr als die Hälfte einen Ad-Blocker beim Surfen im Internet nutzen.

Bei der Frage um die Gründe, weshalb ein Ad-Blocker eingesetzt wird, so sagten 61.5%, dass sie Online-Werbung nervig finden. 41.5% sagten, dass die Online-Werbung aufdringlich ist und 33.1% sagen, dass die Werbung für sie irrelevant ist.

Männer setzen häufiger einen Ad-Blocker ein als Frauen. So gaben 48.7% der Frauen an, dass sie voraussichtlich nie einen Ad-Blocker einsetzen werden. Bei den Männern waren es nur 42.5%, die eher nie einen Ad-Blocker einsetzen werden.

Wie die Zahlen aktuell in der Schweiz oder in Deutschland sind, habe ich nicht gefunden. In einer Studie von Pagefair und Adobe lag im August 2015 die Ad-Blocker-Dichte in der Schweiz bei 15%. Ich vermute jedoch, dass diese Zahl in den letzten zwei Jahren massiv angestiegen ist und schätze, dass in der Schweiz rund 35% aller Nutzer einen Ad-Blocker im Einsatz haben.

Sprich, wir als Digital Marketer sind gefordert. Wenn also 33.1% der Nutzer sagen, die Werbung ist für sie irrelevant, dann haben hier die Unternehmen noch einen grossen Nachholbedarf in der Optimierung des Targetings. Weg von reichweitenstarken Anzeigen hin zu personalisierten, auf den Nutzer abgestimmte Werbeanzeigen.

40% der Teenager sagen, dass Youtube zu viele Anzeigen einblendet

Eine Umfrage von Forrester Research hat festgestellt, dass 40% der Teenager im Alter von 12 bis 17 Jahren sagen, dass es auf YouTube zu viele Anzeigen gibt.

Trotzdem wir, insbesondere bei den jugendlichen aus der USA YouTube häufiger genutzt gegenüber Facebook. So greifen 77% der Jugendlichen täglich auf YouTube zu und nur 55% auf Facebook.

Interessant ist, dass 89% der Jugendlichen sagen, die Anzeigedichte auf Instagram und Snapchat ist gegenüber den anderen Plattformen enorm tief. Dies zeigt unter anderem, dass die Jugendlichen die Anzeigen unterumständen auf Instagram und Snapchat nicht als Anzeigen wahrnehmen. Oder das die nativen Anzeigen weniger störend sind als Pre- und Mid-Roll Anzeigen.

44% der Verbraucher werden ihren Urlaub über ein sprachgesteuertes Gerät kaufen

Sprachgesteuerte Geräte wie Amazone Echo boomen. Insbesondere in den Staaten sind bereits eine Vielzahl von Haushalten mit einem sprachgesteuertem Gerät ausgestattet.

Ein Bericht von Walker Sands sagt voraus, dass die Buchungen von Ferien über sprachgesteuerte Geräte in diesem Jahr steigen werden. Eigentlich klar, da immer mehr Haushalte ein solches Gerät besitzen.

Bei der Befragung haben 24% angegeben, oft oder regelmässig über sprachgesteuerte Geräte einzukaufen. Und 44% sagen sogar, dass sie immer mehr über das sprachgesteuerte Gerät einkaufen werden.

37% der Internetnutzer sehen jeden Monat Netflix

Der GlobalWebIndex hat die Nutzerbasis von Netflix und Amazon eruiert und hat festgestellt, dass 20% der Internetnutzer ein Amazon Prime Video Abo habe. Dem gegenüber stehen jedoch 37% die angeben, ein Netflix Abo zu haben.

Netflix hat in den Märkten Mexiko einen Anteil von 72% und in Brasilien von 67%. Amazon Prime Video ist dafür in Indien mit 45% stark vertreten. In Deutschland kommt Amazon Prime Video auf immerhin 27%.

Mehr als 60% der Verlage haben bei Video Auto-Play aktiviert

Obwohl Auto-Play Anzeigen von den Nutzern als aufdringlich und nervig angesehen werden, hat MediaRadar festgestellt, dass 31% der Verlage mehr als 75% der On-Site Video Anzeigen automatisch starten. Mittlerweile spielen sogar 60% der Verlage mindestens 50% der On-Site Video Anzeigen automatisch ab.

Da ist es kein Wunder, dass die Nutzer immer mehr auf einen Ad-Blocker zurück greifen.

 

Störende Werbung nervt Konsumenten

Inskin Media hat in einer Umfrage eruiert, welche Anzeigeformate von den Konsumenten am störendsten befunden werden. Dabei ist es wenig überraschen, dass 28% der Befragten die Pop-up Anzeigen als die störendste Werbeform betragen. Gefolgt von Werbeformen in der Mitte des Bildschirm, im Content eingeschlossen. Diese Form wird von 22% als störend betrachtet. Auch sind Anzeigen am linken und rechten Rand störend.

Interessant ist auch, dass sich die Konsumenten an  Desktop-Anzeigen gegenüber von Mobile-Anzeigen um 134% mehr erinnern.

 

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