Digital Marketing Weekly #42

Die Auswirkungen der Blockchain auf das Suchmaschinenmarketing

Es vergeht kein Tag, an dem Blockchain nicht in einem Blog, in einem Newsartikel oder Fachbeitrag rund um Fintech erwähnt wird. Aktuell ändert die Blockchain-Technologie ein traditionelles Geschäftsmodell – die Banken. Aber auch Versicherungen und weitere Branchen sind von der Blockchain-Technologie betroffen. Auch wir Marketer sollten uns mit der Blockchain auseinandersetzen. Ob im Bereich der Erfolgsmessung, oder wie im Beitrag von [Search Engine Land] beim Suchmaschinenmarketing. Mit der Blockchain würde Google im Bereich der Werbevermittlung des Display Netzwerkes unnötig werden. Wer heute über das Google Display Netzwerk bucht, der vertraut auf Google und auf die Qualitätsansprüche von Google gegenüber der Publisher. Doch mit Blockchain könnte Google ausgehebelt werden. So könnten künftig Abrechnungen der Publisher direkt an die Advertiser gestellt werden, da die Authentifizierung und somit das Vertrauen der beiden Parteien über Blockchain sichergestellt werden kann.

Der Ansatz ist sehr spannend, wird aber meiner Meinung nach in den nächsten zwei drei Jahren noch nicht umgesetzt werden. Was der Blockchain fehlt, sind die Nutzerdaten von Google für ein zielgenaues Targeting.

 

AdWords zeigt neu, wie lange ein Benutzer nach Klick auf eine Anzeige zum Konvertieren benötigt hat

AdWords hat eine neue Berichtsegmentierung veröffentlicht, um anzugeben, wie viele Tage es dauerte, bis eine Conversion erfolgt, nachdem ein Nutzer eine Anzeige gesehen oder darauf geklickt hat. Das Segment ist in der neuen wi auch in der alten AdWords-Oberfläche integriert.

Das Segment hilft den Marketer, allfällige Anpassungen an den Geboten nicht umgehend, sondern erst nach einem bestimmten Verkaufszyklus auszuführen.

Auf [Search Engine Land] gibt es einige Screenshots und Anwendungsfälle.

 

Diese Facebook Ad Metriken solltest du in den Fokus nehmen

Bei der richtigen Anwendung ist Facebook eine äusserst gewinnbringende Plattform. Und Facebook weiss das auch. Um die Marketer bei Laune zu halten hat Facebook in den letzten Jahren immer wieder Optimeirungen am Buisness Manager, dem Werbeanzeigenmanager und dem Power Editor vorgenommen. Erst kürzlich teilte Facebook mit, den Power Editor und den Werbeanzeigenmanager zu verschmelzen – um künftig nur noch ein Produkt zu unterhalten.

Neben den Anpassungen sind auch die zur Verfügung stehenden Metriken gegenüber anderen Plattform enorm vielfältig. Doch welche Metriken sind für uns relevant? Man kann jetzt sagen, dass kommt auf die Art der Kampagne an. Richtig! Trotzdem gibt es vier Metriken, die immer zur Erfolgsmessung herbeigezogen werden sollten. Und zwar die tatsächlichen Conversions, die Kosten pro Resultat (Kauf, Klick, TKP, etc.), die Frequenz und die Klickrate.

Wie diese dargestellt und ausgewertet werden können, ist im Beitrag von [onlinemarketing.de] beschreiben.

 

10 Top-Tipps für alle, die mit der Marketing-Automatisierung beginnen wollen

Automation ist seit einigen Jahren ein Marketingziel vieler. Viele Unternehmen, insbesondere im ECommerce, haben bereits erste Automatisationen eingebunden, beispielsweise bei Warenkorb-Abbrecher, welche per Email zurück in den Shop geholt werden. Auf einer Veranstaltung hat [Econsultancy] festgestellt, dass sich viele Unternehmen mit der Marketing-Automatisation noch schwertun. Im Beitrag hat [Econsultancy] 10 Top-Tipps aufgeführt, welche den Einstieg in die Marketing-Automation vereinfachen.

 

Das Apple die Cookies von Drittanbieter blockiert ist keine Krise, sondern eine Chance

Rund 91% aller Vermarkten setzen auf Cookies, um die Nutzer einer Website bzw. eines Services zu identifizieren und entsprechende Nutzerprofile aufzubauen. Doch Apple macht da einen Strich durch die Rechnung. Seit Anfang des Sommers werden auf Apple Geräten im Safari Browser Cookies von Drittanbieter blockiert. Stattdessen führt Apple die Intelligen Tracking Prevention- Funktion ein, welche im Safari Browser die Funktion der Cookies ersetzt.

Der Kolumnist Mike Sands hat auf [Marketing Land] geschrieben, weshalb diese Haltung von Apple für Vermarkter keine Krise, sondern eine Chance sein wird.

Ich persönlich teile in vielen Fällen die Aussage von Mike. Doch die Umsetzung von jeweils eigenen NutzerIDs pro Website benötigt vor allem von kleineren Unternehmen und Portalen massive Investitionen in Technologie und Inhalt.

 

Facebook: Produkt-Update „Creative Reporting“

Wer schon einmal eine Vielzahl von Facebook Ads geschalten und die Ads auf Basis der Inhalte wie Bildelemente, Texte und Links optimieren wollte. Der weiss, so einfach ist das nicht und kostet in vielen Fällen einiges an Zeit. Doch nun hat Facebook reagiert und veröffentlicht die Creative Reportings, mit denen die Creatives übersichtlich dargestellt und die einzelnen Elemente ausgewiesen werden. Dadurch ist eine schnellere Optimierung der Creatives möglich. Im Blogbeitrag von Joel Ferro von [Hutter Consult] werden erste Printscreens und die Funktionsweise gezeigt.

 

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